Städel Museum zeigt Max Beckmanns "Idee von Amerika"
25.07.2011
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Max Beckmann: Abstürzender, 1950
Frankfurt. Zur Wiedereröffnung nach Umbau und Renovierung zeigt das Frankfurter Städel Museum vom 7. Oktober an mehr als 110 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen des Malers Max Beckmann (1884 bis 1950).
Die Ausstellung "Beckmann und Amerika" (bis 8. Januar 2012) widme sich den bedeutenden letzten Schaffensjahren des Künstlers in New York und seiner "Idee von Amerika", teilte das Museum am Montag mit. Beckmann, der von 1915 bis 1933 in Frankfurt lebte, war 1937 vor den Nationalsozialisten in die Niederlande geflüchtet und später nach New York emigriert.
Beckmanns Amerika-Jahre sind laut Städel erstmals Thema einer monografischen Ausstellung. Maßgebliche Leihgaben kommen aus dem Museum of Modern Art (MoMA) in New York, dem Metropolitan Museum New York oder der National Gallery of Art in Washington. Zu sehen sein wird auch das Werk "Die Kreuzabnahme" (1917), das der ehemalige Städel-Direktor Georg Swarzenski 1919 direkt aus Beckmanns Atelier gekauft hatte.
Die Nationalsozialisten hatten das Ölgemälde 1937 beschlagnahmt. Es wurde später in der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt, heute ist es Teil der Sammlung des MoMA in New York.
Außer der Schau in Frankfurt sind im Herbst zwei weitere Beckmann-Ausstellungen zu sehen: vom 17. September an "Max Beckmann. Von Angesicht zu Angesicht" im Museum der bildenden Künste in Leipzig (bis 22. Januar 2012) und vom 4. September an "Max Beckmann. Die Landschaften" im Kunstmuseum Basel (bis 22. Januar 2012).
Städel
Museumsufer, Schaumannkai 3, Frankfurt am Main
Ausstellung in Frankfurt:
7. Oktober 2011 bis 8. Januar 2012